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Epirus, Griechenland
Epirus heißt die Region in Griechenland, die sich im Nordwesten des Landes befindet. Es handelt sich dabei um eine gebirgige Region, deren südöstliche Begrenzung durch Zentralgriechenland dargestellt wird. Im Nordosten der Region befindet sich Makedonien, im Nordwesten grenz Epirus an das Land Albanien. Die südwestliche Abgrenzung bilden das Ionische Meer und der Ambrakische Golf.
Die Region verfügt über ein ausgeprägtes Relief und die Lage am Meer bedingt im Süden und im Westen ein kontinentales Klima mit ausgeprägt milden Zügen in den Küstenregionen.
In Epirus liegen sehr viele Berge von geringer und mittlerer Höhe, aber auch einige große Berge. Darunter zu finden ist das Pindosgebirge, dessen Gipfel immer aussehen, als wären sie direkt aus dem Meer aufgetaucht. Die Region ist außerdem durch viele Wälder und überhaupt eine üppige Vegetation gekennzeichnet, Flüsse, Wasserbiotope und Lagunen runden das Landschaftsbild ab. In Epirus hat ein Besucher immer das Gefühl, als würde das Leben einfach so „dahinplätschern“, alles stets untermalt von dem Zwitschern der vielen Vögel.
Die größte Stadt der Region ist Ioannina, welche durch ihre schmalen Gassen und die alten, aber überaus gut erhaltenen Gebäude einen besonderen Reiz ausübt. Hier findet sich auch ein kleiner See mit einer Insel in der Mitte und in unmittelbarer Umgebung findet sich zum Beispiel das Dorf Perama, dessen Besuchermagnet die bekannte Höhle von Mouzakai ist.
Besonders sehenswert in der Region Epirus sind auch die insgesamt 46 Zagoro-Dörfer. Hier finden sich alte Kirchen, Patrizierhäuser, Siedlungen und alte Brückenanlagen in einer abwechslungsreichen Umgebung. Dodona, eine wichtige Kultstätte, war dem Gott Zeus gewidmet. Hier findet sich ein Theater und ein Zeus-Heiligtum. Das Theater ist übrigens eines der größten in ganz Griechenland.
Wer von Epirus aus einen Ausflug plant, der sollte den Haupthafen in Igoumenitsa besuchen. Hier gibt es Fährverbindungen nach Italien und zu den Ionischen Inseln.
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