Patras, Griechenland

Patras ist eine der größten Städte des Landes und gleichzeitig die Hauptstadt der Region West-Griechenland. Patras kommt eine große wirtschaftliche Bedeutung zu. Vor allem die Verarbeitung der Agrarprodukte, die im Umland hergestellt werden, erfolgt zu großen Teilen in Patras. Außerdem wird ein großer Teil des Handels mit anderen Ländern der EU über den Hafen der Stadt abgewickelt. Es besteht zum Beispiel eine direkte Fährverbindung mit dem Hafen der italienischen Stadt Ancona. Heute gilt Patras als Universitätsstadt. Ursprünglich entstand die Stadt aus den historischen Orten Aroe, Mesatis und Antheia. Ihr wird eine große Bedeutung bei der Verbreitung des Christentums zugemessen.

Wer nach Patras reisen möchte, der kann zum Beispiel den Flughafen in Araxos anfliegen, dann die Bahn nehmen oder auf den Fernstraßen bis in die Stadt gelangen. Natürlich kann Patras auch mit der Fähre erreicht werden. Wer als Gast durch die Stadt geht, dem werden schnell die modernen Gebäude und die historischen Bauten in einem interessanten Mix auffallen. Zu sehen ist zum Beispiel ein Aquädukt aus der Zeit der Römer, sowie die Überreste eines alten Amphitheaters. Als Beispiel für einen modernen Bau sei hier die Schrägseilbrücke genannt, die nicht weit von der Stadt entfernt ist. Sie trägt den Namen Rion-Antirion-Brücke und spannt sich zwischen dem Peloponnes und dem griechischen Festland. Mit ihren rund 2252 Metern ist sie die längste Brücke der Welt.

Wer in der Zeit nach Patras reist, in der der Karneval stattfindet, der wird einen bunten Trubel vorfinden. Über 50.000 Menschen feiern hier zwei Monate lang den Karneval. Patras wurde übrigens im Jahr 2006 zur Kulturhauptstadt von Europa ernannt. Insgesamt leben hier etwa 163.000 Menschen.

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