Santorini, Santorin, Griechenland

Santorini wird auch von vielen Santorin genannt (griechisch Thira) und liegt in der südlichen Ägäis 120 Kilometer nördlich von der einzigartigen Insel Kreta entfernt und ist zweifellos eine der schönsten Inseln der Kykladen. Das Inselarchipel ordnet sich ringförmig um einen vom Meer gefluteten Krater und besteht aus den kleinen Inseln Thira, Thirasia und Aspronisi. Das gesamte Archipel misst 16 Kilometer im Durchmesser und hat eine Gesamtfläche von 92,5 Quadratkilometern. Der Fall zum Meer nach außen ist sanft und bewegt sich zwischen 150 und 350 Metern. Lediglich das Profitis Ilias-Massiv, mit 567 Metern die höchste Erhebung des Archipels, unterbricht diesen sanften Fall vom Meer. An vielen Stellen bildet ein breiter schwarzer Lavastrand den Übergang zum weiten offenen Meer. Das Klima von Santorini ist wie geschaffen für sonnenhungrige Urlauber, die hier Sonne und Strand so richtig genießen können, denn das Inselarchipel hat die meisten Sonnenstunden von Griechenland. Denn während der Sommermonate von Juni bis zum September wird durchschnittlich nur ein Regentag verzeichnet. In dieser Zeit erreichen auch die Wassertemperaturen bis zu circa 25 Grad Celsius ihren Höchststand. Die Hauptniederschlagszeit liegt zwischen Dezember mit durchschnittlich 9 Regentagen im Monat. In dieser Zeit fallen somit die Lufttemperaturen auf 11 Grad Celsius. Trotz der Trockenheit in den Sommermonaten gewährleistet der Morgentau eine idyllische und artenreiche Kulturlandschaft die jeden Urlauber zum staunen bringt. Der Hauptteil der Anbauflächen besteht aus Weinbergen mit weitläufigen Terrassen und Trockensteinmauern. Kleinere Gärten dienen dem Gemüse- und Obstanbau. Ungünstige Standorte und Brachen werden teilweise beweidet. Santorin kann mit dem Flugzeug oder der Fähre erreicht werden. Der Flughafen ist durch Linienverkehr mit Athen und anderen griechischen Zielen optimal verbunden. Im Sommer gibt es außerdem Charterverbindungen aus Deutschland, Österreich und anderen europäischen Staaten. Tägliche Fährverbindungen bestehen nach Piräus und zu den anderen Inseln der Kykladen. Außerdem verkehren fast täglich Fähren nach Kreta. Neben idyllischen Stränden und der malerischen Küste bietet das Inselarchipel auch eine Reihe von beeindruckenden Sehenswürdigkeiten. Außerdem fahren Ausflugsboote täglich mehrmals vom alten Hafen in Fira zu den Vulkaninseln im Inneren der Caldera. Auch unterhalb von Ia legen weitere Boote in die Caldera ab. Auf der Außenseite der Insel verbindet eine Bootslinie die Badeorte Kamari, Perissa und Akrotiri. Wer sich als Urlauber für Kultur interessiert, kann die Ausgrabungen von Alt-Thera und Akrotiri besichtigen. Selbst das neue archäologische Museum und die Ausstellung der minoischen Wandmalereien im Nomikos-Ausstellungszentrum bieten viel Abwechslung.

     

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